Sorge um Sicherheit der Kinder
Kinder seien an der B 48 besonders gefährdet, machten Elena Brückner und Katja Wienke (v.li.) bei einem Treffen mit Ortsbürgermeister Michael Cyfka deutlich.
Dass die Ampel in der Naheweinstraße auf Höhe des Evangelischen Kindergartens von vielen Kraftfahrern nicht gesehen oder sogar wissentlich ignoriert wird, bereitet den Eltern der Kindergarten-Kinder erhebliche Sorge. „Viele Autos fahren auch viel zu schnell“, stellte Katja Wienke bei einem Ortstermin mit Ortsbürgermeister Michael Cyfka fest.
An der Drückampel, an der die Kita-Kinder die Straße überqueren, müssten mehr Polizeikontrollen durchgeführt werden, forderte Wienke. Zudem könnten regelmäßige Radar-Kontrollen die Raser an der Stelle womöglich ausbremsen. Um diesen Forderungen Nachdruck zu verleihen, hatte Wienke eine Unterschriften-Aktion initiiert und 310 Unterschriften besorgter Bürger sammeln können. Die Liste übergab sie nun gemeinsam mit den Erziehrinnen und der Kita-Leiterin Elena Brückner an den Ortsbürgermeister.
Cyfka versprach, sich um das Anliegen zu kümmern und beim Landesbetrieb Mobilität (LBM) und der Polizei nachzufragen, wie der Missstand an dieser Gefahrenstelle behoben werden könne. Innerhalb der nächsten zwei Wochen würde hier zudem eine Geschwindigkeitsmess- Anlage aufgestellt. Diese mit einer Datenspeicherung ausgestattete Anlage solle die Autofahrer dafür sensibilisieren, auf die Kinder Rücksicht zu nehmen und sie dazu bewegen, langsamer zu fahren, informierte Cyfka.
