Die alte Bahnschlosserei ist endlich Vergangenheit und wurde abgerissen

Ein Bild, das Vergangenheit ist: Bürgermeister Michael Cyfka vor der alten Bahnschlosserei, die endlich abgerissen wurde. Foto: Jens Fink

Nach jahrelangen Diskussionen ist es nun soweit: Die alte Bahnschlosserei wurde abgerissen. In der vergangenen Woche begannen die Abrissarbeiten an dem Gebäude, das schon viele Jahre leer stand und für die Gemeinde keinerlei Nutzen mehr hatte, wie Ortsbürgermeister Michael Cyfka betonte.

Kurzfristig schien der Abrisstermin in Frage gestellt. So musste nach einem Hinweis aus der Bevölkerung der Frage nachgegangen werden, ob sich möglicherweise Fledermäuse in der alten Schlosserei eingenistet hätten. Um dies zu klären, machten sich Vertreter der Naturschutzbehörde der Kreisverwaltung und des Naturschutzbundes Rheinland-Pfalz ein Bild vor Ort. Sie fanden jedoch keinerlei Spuren von Fledermäusen oder etwa schlafende Exemplare dieser Nacht aktiven Insektenfresser, so dass einem Abriss des Gebäudes nichts mehr im Wege steht. Rund 30 000 Euro wendet die Gemeinde für diese Maßnahme auf.

Ebenfalls während des Sommers wird die Friedhofshalle erweitert, um mehr Sitzplätze bieten zu können. Hier wird der Bodenbelag entfernt, ein Estrich gelegt und gefliest, Beton-Arbeiten durchgeführt und neue Schiebe-Elemente eingebaut. Diese im Juni begonnenen Arbeiten mit einem Umfang von 35 000 Euro sollen Mitte Juli abgeschlossen sein.

Zudem wird das Foyer der Gemeindehalle saniert und die Eingangstür erneuert. Zusammen mit Arbeiten an der Decke des Eingangsbereiches sowie Elektroarbeiten werden insgesamt 40 000 Euro investiert. In der Kita wird in den Sommerferien eine neue Küche eingebaut, Installationsarbeiten durchgeführt und eine neue Küchentür installiert. Diese Arbeiten kosten rund 16 000 Euro.

Was einige Anlieger in der Unteren Grabenstraße monierten, habe nun auch ein in Auftrag gegebenes Gutachten bestätigt. Hierin werde gefordert, den Schwerlastverkehr in der Straße „auf ein Mindestmaß zu begrenzen“, da die Tragfähigkeit des Straßenbelags nicht für das Befahren mit schweren LKW geeignet sei, informierte Cyfka. Am Beginn der Straße werde im Zuge der Dorferneuerung der „Platz am Graben“ neu gestaltet. Sobald dieser fertig gestellt sei, sollen der Bauausschuss und der Gemeinderat darüber beraten, ob noch eine Tonnen-Beschränkung für LKW in der Unteren Grabenstraße erlassen werden soll, informierte Cyfka.