Erster Roman für das Gemeindearchiv

Mit dem von ihm geschriebenen Buch „Der Organismus … er lebt …“ hat Uwe Gerhard Förster nun seinen ersten Roman veröffentlicht. „Als phantasievollen Gegenwartsroman, der mit Geschichten um Liebe und Wein angereichert und mit bissigen Bemerkungen zu Missständen des alltäglichen Lebens gespickt ist“, so betrachtet der Autor sein Werk. Hierin erzählt Förster von einem lebendigen, gefährlichen Organismus, der in den Tiefen des Ozeans lauert und sich seinen Weg an die Oberfläche bahnt. Dabei versetzt er die Welt in Angst und Schrecken. Den Wissenschaftlern gibt der Organismus Rätsel auf. Er könnte sich als Segen für die Menschheit erweisen, doch der mysteriöse Organismus gerät außer Kontrolle, was nicht nur Geheimdienste auf den Plan ruft, sondern auch das Leben einiger Menschen grundlegend verändert.

Förster, der mit seiner Familie seit 2005 in Langenlonsheim lebt und derzeit einen Hausmeisterservice betreibt sowie als Werbetechniker tätig ist, gelangte mit seinem Erstlingswerk erst spät zur schreibenden Zunft. Zwar habe er zuvor schon Kurzgeschichten geschrieben, doch an ein so aufwendiges Werk wie einen Roman habe er sich erst im Alter von 50 Jahren gewagt. Dies sei schon ein wenig bedauerlich, „denn mein Kopf ist voller Ideen für viele spannende Geschichten - nur mit dem Aufschreiben komme ich nicht hinterher“.

Natürlich wolle er solche Einfälle nutzen und wenn ihm diese - meist kurz vor dem Einschlafen - in den Sinn kämen, stehe er noch mal schnell auf und notiere sich diese Ideen, bevor sie verloren gingen. Eineinhalb Jahre habe er an diesem Buch geschrieben. „Mit dem Korrekturlesen und bis ein Verleger gefunden war, das war schon stressig und hat eine Menge Kraft gekostet“, bekennt der Autor, der seinen Roman mit eigenen Zeichnungen illustriert hat. Seine Frau Cornelia habe ihn stets unterstützt und das von ihm handschriftlich verfasste Buch getippt. Und gemeinsam mit seiner Tochter Gina-Lisa habe er das Titelbild gestaltet, erläutert Förster.

Ausruhen will sich der Autor nach seinem Roman nicht, sondern weitere Bücher veröffentlichen. Ein von ihm verfasster Historienroman soll 2012 erscheinen und sei „bereits handschriftlich fertig“, erzählt Förster.