Für ein selbstbestimmtes Leben

Bürgermeister Wolfgang Zimmer, Landrat Franz-Josef Diel, Christoph Lore`, Ortsbürgermeister Michael Cyfka, Zimmermann Erwin Scherer, Architekt Bernd König sowie Werner Lechner, Kaufmännische Geschäftsführer der GfA (v. links) stießen auf den Erfolg des Projektes „Betreutes Wohnen“ an. Foto: Jens Fink

RICHTFEST

Wohnheim auf dem Gelände des Paritätischen Seniorenzentrums in Langenlonsheim steht kurz vor der Fertigstellung

„Ein Leben mit Stil und Komfort“ versprechen die Betreiber den Senioren, die künftig in die Appartements des neu errichteten Heims für Betreutes Wohnen einziehen werden. Nach nur wenigen Monaten Bauzeit konnte jetzt Richtfest am zweistöckigen, auf dem Gelände des Paritätischen Seniorenzentrums gebauten Hauses gefeiert werden. „Die künftigen Bewohner sind hier nicht allein, sie suchen mit Gleichgesinnten im Alter Sonnenschein“, beschrieb Zimmermann Erwin Scherer in seinem Richtspruch den Sinn des Gebäudes.

Zahlreiche Interessenten aus der Region

„Denn ein Leben in Selbstständigkeit, Sicherheit und Gemeinschaft sei es doch, was sich heutzutage viele Senioren wünschen“, betonte Christoph Loré, Geschäftsführer der die Einrichtung betreibenden Gesellschaft für ambulante und stationäre Altenhilfe (GfA). Diesem Wunsch sei die GfA mit dem neu erbauten Haus nachgekommen, denn diese Wohnform erfülle durch ihre Kommunikationsfördernde und barrierefreie Bauweise und einem gleichzeitigen Angebot an Sozial- und Gesundheitsleistungen die Vorstellungen vieler Senioren, die nicht mehr in ihren alten Wohnungen leben könnten, aber im Alter nicht allein sein wollten. Die im Haus eingerichteten Gemeinschaftsräume bildeten Stätten der Begegnung und eines sozialen Miteinanders, zu denen auch regelmäßige Aktivitäten des Personals mit den Senioren beitragen würden, erläuterte Loré. Wichtig sei, den Bewohnern ein eigenständiges und Selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Natürlich sei dabei auch die notwendige Unterstützung durch Tages-, Kurzzeit- sowie einer eventuell notwendigen vollstationären Pflege garantiert, versicherte Loré. Die Nachfrage nach der Wohnform des Betreuten Wohnens sei sehr groß und es hätten sich bereits zahlreiche Interessenten aus der Region gemeldet, berichtete Loré.

„In Architektur und Proportion passend“ zum 2008 eröffneten, gegenüberliegenden Seniorenzentrum sei das Gebäude errichtet worden, erläuterte Architekt Bernd König. „Attraktive“, rund 60 Quadratmeter große Wohnungen mit Zwei Zimmern, Küche und Bad ausgestattete, barrierefreie Wohnungen prägten das nach zeitgemäßen und altergerechten Standards erbaute Gebäude, das mit „Rollstuhlgerechten“ Fahrstühlen ausgestattet sei. Das nach energetischen Gesichtspunkten Wärme gedämmte Gebäude wird von einem, in Kombination mit einer Gasheizung wirkenden Blockheizkraftwerk beheizt.

Menschen am Gemeinwesen beteiligen“

„Das Erfolgsprojekt, das 2008 mit dem Seniorenzentrum begann, setzt sich fort“, wertete Bürgermeister Wolfgang Zimmer. Die Sicherheit der künftigen Bewohner werde nicht zuletzt durch die geschulten Kräfte im benachbarten Seniorenzentrum garantiert, meinte Zimmer. Positiv sei, dass das Gebäude für Betreutes Wohnen nahe am Ort Langenlonsheim liege, betonte Ortsbürgermeister Michael Cyfka vor Ort. Denn es gelte, „die Menschen, die hier leben werden, in das dörfliche Gemeinwesen zu integrieren“.