Langenlonsheim feiert Speerwerfer Matthias de Zordo

Speerwurf-Weltmeister Matthias de Zordo (Zweiter v. r.) freute sich mit Ortsbürgermeister Michael Cyfka (l.) und seinen Eltern Jutta und Franco de Zordo über einen tollen Empfang in Langenlonsheim. Foto: Jens Fink

Einen überwältigenden Empfang bereiteten hunderte von Langenlonsheimern dem Speerwurf-Weltmeister Matthias de Zordo, den sie im Rahmen der Kirmes-Frühschoppen willkommen hießen. Als der Weltmeister im Festzelt erschien, brandete euphorischer Beifall auf. „So voll war das Zelt noch nie“, stellte Ortsbürgermeister Michael Cyfka fest. Unter dem Jubel der Bürger erinnerte Cyfka an den 3. September, „der als ein besonderer Tag in die Geschichte unseres Ortes eingehen wird“.

Neben dem Gewinn der Goldmedaille im Speerwurf durch den Langenlonsheimer Sportler konnte die Gemeinde an diesem denkwürdigen Tag noch die Wahl von Carolin Klumb zur Naheweinkönigin feiern. „Mit einer sensationellen Leistung hat Matthias de Zordo bei den Weltmeisterschaften in Südkorea die Goldmedaille für den Deutschen Leichtathletik-Verband errungen, etwas, was keinem deutschen Speerwerfer seit 1983 mehr gelungen war“, stellte Cyfka fest.

Viele Pressvertreter und das Fernsehen des Südwestrundfunks dokumentierten, wie Cyfka dem Weltmeister die Ehrennadel der Gemeinde verlieh. Für die Gemeinde sei es „eine große Ehre, solch einen wunderbaren Sportler“ zu haben, betonte Cyfka und erinnerte an weitere Erfolge des Speerwerfers, der 2010 bereits Vize-Europameister war, in diesem Jahr seinen Deutschen Meistertitel verteidigt und zudem die internationale „Golden League“ in seiner Sportart für sich entschieden hat. „Alle Menschen in der Verbandsgemeinde freuen sich über diesen großartigen sportlichen Erfolg“, betonte Bürgermeister Wolfgang Zimmer, der de Zordo die Ehrennadel der Verbandsgemeinde überreichte. Zimmer erinnerte an den Beginn der sportlichen Karriere de Zordos, die beim Langenlonsheimer Turnverein ihren Anfang genommen habe. „Ich freue mich tierisch“, bekannte der Weltmeister, der sich bei seinen Trainern, insbesondere aber bei seinen Eltern bedankte, „die immer viel Herzblut in meinen Sport investiert haben“. Er sei ja vor einigen Jahren ins Saarland „ausgewandert“, meinte de Zordo, der mittlerweile in Saarbrücken die Leichtathletik betreibt. Jedoch sei es „in der Heimat einfach am schönsten, denn hier hat alles angefangen“, betonte der sympathische Weltmeister, der die Ovationen der Langenlonsheimer gerührt entgegennahm.

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